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© Tero Sivula - Fotolia.com


21.02.09 - Für viele Sportler ist das Essen nach den Fitnessübungen gar nicht so einfach, weil sie oft einfach keinen Appetit haben. Dabei ist das Essen nach dem Sport sehr wichtig für die Gesundheit. Das Problem stellt sich wie folgt dar: Der Körper schüttet während des Trainings sehr viel Adrenalin aus. Dieses wirkt sich noch bis zu zwei Stunden nach dem Ende des Trainings aus. Das hat zur Folge, dass der Sportler keinen Appetit hat und sehr angespannt ist. Der durch den Sport angeregte Stoffwechsel des Sportlers läuft jedoch weiter auf Hochtouren bis der Energiespeicher leer ist. Dann sinkt der Blutzuckerspiegel wieder ab und der ungeliebte Heißhunger meldet sich zu Wort.
Und hier liegt auch der Knackpunkt dieses Problems: Wer sich im Anschluss auf das Heißhungergefühl den Magen vollschlägt, der wird dies spätestens beim nächsten Wiedersehen mit der Waage bereuen. Dieser Heißhunger führt nämlich dazu, dass mit der anschließenden Mahlzeit deutlich mehr Energie aufgenommen wird als eigentlich benötigt. Ein Ausdauerläufer, der 10 Kilometer gelaufen ist, hat zum Beispiel nur ca. 750 Kalorien verbraucht. Mit der nächsten Mahlzeit darf er also auch nur soviel zuführen - eher weniger.


Wie sieht die richtige Sportnahrung nach dem Training aus?


Vorwiegend sollten jetzt ein Müsli, Vollkornbrot mit Wurst oder Käse, Pellkartoffeln mit Quark oder auch Nudeln mit Tomatensoße eingenommen werden. Im besten Fall sofort anschließend an das Training. Personen, die durch den Sport ein paar überflüssige Pfunde verlieren wollen, die warten mit der nächsten Mahlzeit besser noch bis zu zwei Stunden, damit die Fettverbrennung, welche durch den Sport angekurbelt wurde, in Ruhe ausklingen kann. Auf keinen Fall sollte man ganz auf die Nahrung nach dem Sport verzichten.


Noch wichtiger als das Essen ist das Trinken: Im Anschluss an die sportliche Betätigung sollten etwa 80 Prozent des Wassers, das beim Sport verloren gegangen ist, dem Körper wieder zugeführt werden. Um die genaue Menge festzustellen, ist es am einfachsten sich vor und nach dem Sport zu wiegen. Saftschorlen oder Mineralwasser sollten dabei bevorzugt werden.
Wer nach der sportlichen Ertüchtigung Appetit auf etwas Süßes hat, der sollte diesem Gefühl nachgeben. Die Muskulatur des Sportlers ist nach dem Training sehr aufnahmefähig für Kohlenhydrate, die dann in den Muskeln gespeichert werden und die Fitness wieder herstellen.


Was kann man gegen Appetitlosigkeit tun?


Sportler, die nach dem Sport keine Möglichkeit haben eine vollwertige Mahlzeit zu sich zu nehmen, können ihren erhöhten Energiebedarf mit einem Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen. Dies funktioniert am einfachsten in Form eines Shakes oder eines Riegels. Hierbei sind besonders Präparate zu empfehlen, die dem Körper die fehlenden Kohlenhydrate und Eiweiße in konzentrierter Form wiedergeben. Dabei werden die Muskeln in der Regenrationsphase in vollem Umfang unterstützt. Falls in dieser Beziehung noch irgendwelche Fragen offen sind, dann lassen sie sich am besten von einem Fitness- oder Personal-Trainer beraten. Die Sporternährung hält für jegliche Ziele der Sportler eine entsprechende Antwort parat.

Horst Kellner

 



 









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