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© Tero Sivula - Fotolia.com


21.02.09 - Menschen, die regelmäßig Sport treiben, tun ihrem Körper etwas Gutes. Dies fördert letztlich auch die Gesundheit des Sportlers. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass eine ausgewogene und gesunde Ernährung das A und O eines jeden Sportlers ist. Durch den erhöhten Kalorienverbrauch, benötigt der Körper eines Sportlers mehr Energie als der eines Menschen, der keinen Sport treibt. Dabei sind einige Grundsätze zu beachten.

Eine ausreichende Menge an Nährstoffen

Bevor man hier weiter ins Detail geht, muss man ein wenig unterscheiden: Es gibt Menschen, die Fitnessübungen machen um Gewicht zu verlieren, andere machen den Sport aus gesundheitlichen Gründen oder einfach nur aus Spaß und wiederum andere trainieren um sich auf Wettkämpfe vorzubereiten.
Menschen aus der letztgenannten Kategorie müssen ihren Gewichtsverlust, der durch den Sport verursacht wird, mit entsprechender Nahrungsaufnahme kompensieren. Menschen, die mit dem Sport eine Gewichtsreduzierung erreichen wollen, dürfen allerdings in keinem Fall mehr Nährstoffe aufnehmen, als sie während des Tages auch tatsächlich verbrauchen. Ein besonderer Blick sollte hierbei auf die richtige Mischung von Kohlenhydraten und Eiweißen sowie von Vitaminen und Mineralstoffen geworfen werden.


Ein Tipp vom Profi:
Etwa zwei bis vier Stunden vor dem Training sollte man Nahrung zu sich nehmen, die ausreichend Kohlenhydrate beinhaltet. Als besonders geeignet gelten hierbei langkettige Kohlenhydrate. Dazu gehören zum Beispiel Reis, Nudeln, Kartoffeln und Brot. Diese Art der Kohlenhydrate ist in der Lage die benötigte Energie zu speichern. Kurzkettige Kohlenhydrate eignen sich wiederum nicht als Mahlzeit vor dem Training. Dies ist einfach zu erklären: Ihr Zucker gelangt zwar schnell ins Blut und bringt einen kurzen Leistungsanstieg. Dieser wird jedoch bereits kurze Zeit später durch das Insulin im Körper korrigiert und ist somit wirkungslos. Kurzkettige Zucker sind zum Beispiel in Bananen enthalten.

Des Weiteren ist es wichtig, dass die Nahrung nicht zu viel Fette enthält. Fette belasten den Körper bei der Verdauung.
Menschen, die vorwiegend Ausdauersport treiben, sollten besonders auf die Zusammensetzung der täglichen Ernährung achten. Das Verhältnis von Kohlenhydrate zu Eiweiß und zu Fett sollte etwa 60:25:15 betragen.

Ausreichend Wasser ist ein wichtiger Bestandteil der richtigen Sportnahrung
Jeder Mensch sollte immer ausreichend viel trinken. Dies gilt in besonderem Maße für Sportler. Im Idealfall sollte man alle 20 Minuten etwa 0,2 Liter Wasser bzw. ein mineralhaltiges Getränk zu sich nehmen. Auch während des Trainings muss man dem Körper ausreichend Wasser zuführen um dem Flüssigkeitsverlust beim Sport entgegenzuwirken.

Viele Sportler machen einen entscheidenden Fehler: Sie trinken erst dann, wenn sie Durst verspüren. Doch sobald der Durst sich meldet, ist der Mangel an Flüssigkeit schon vorhanden. Dadurch ist das Blut bereits dicker geworden, was die Konzentrationsfähigkeit negativ beeinflusst und folglich die Fitness und die Muskelkraft verschlechtert. Ein Ausdauerläufer verliert zum Beispiel innerhalb von einer Stunde fast 1,5 Liter Wasser. Dieser Verlust muss unbedingt schon während des Sports ausgeglichen werden um die Leistungsfähigkeit aufrecht zu erhalten.

 



 









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